Sonntag, 11. November 2012

Salamat Jalan Indonesia


Hallo Zaeme
Wir haben noch einige erholsame Tage auf der autofreien Insel Gili Trawangan verbracht, welche  zwischen Lombok und  Bali liegt.
Da es keine Autos gibt nutzen einfach die Pferdewagen die Strasse zur Rennbahn – und das mit dem Linksverkehr scheint manchmal auch bei den Einheimischen nicht ganz zu klappen…..
J
Urspruenglich wollten wir ja auf die Insel Gili Air – da jedoch keine Faehre mehr fuhr, resp. nur noch Private Boote gechartert werden konnten – natuerlich zu sehr guenstigen Bedinungen (fuer den Verkaeufer!!) haben wir uns kurzerhand entschlossen ein Ticket nach Trawangan zu erwerben fuer 10’000 Rupia – was einem Franken entspricht.
Als unser Highlight in Trawangan zaehlt sicher der letzte Tauchgang wo wir auf der Suche nach Seepferdchen entlich fuendig wurden – und zwar gleich drei verschiedene Arten darunter scheinbar auch die seltenen gelben… - Juhui.
Man muss dazu noch sagen, dass wir in Curacao in unseren letzten Tauchferien bei drei Tauchgaengen nach diesen Seepferdchen gesucht haben – jedoch ohne Erfolg,
daher was diesmal die Freude umso groesser.
Mit einem Speedboot gings danach direkt nach Bali – nach harten Preisverhandlungen versprach er einen direkten Trasport nach Amed in ca. 45Minuten.
Nun wer die Indonesier kennt, weiss dass diese keine Zeiten und Distanzen einschaetzen koennen.
(Gilt uebrigens nicht nur fuer die Indonesier…)
Wir kamen dann nach drei Zwischenstopps und insgesamt 2.5h in Amed mit erbrechenden Passagieren und fehlendem Gepaeck an – zum Glueck hat keines von beidem auf uns zugetroffen.
In Talamben haben wir dann nochmals einen Tauchgang zu einem Amerikanischen Frachtschiff, welches im 2.Weltkrieg von den Japanern versenkt wurde, gemacht.
Der Ort bestand nur aus Tauchshops, Restaurant und ein paar Laeden – ohne dieses Wrack wuerde es diesen Ort wahrscheinlich nicht geben – er schien auch wie ausgestorben zu sein.
Von da aus gings dann schon Richtung Sueden da wir ja in ein Paar Tagen bereits Indonesien wieder verlassen mussten. Wir planten in Tirta Gangga (Wasser vom Gangges) einen Stopp einzulegen, um da die Reisterrassen und den Wasserpalast  welcher der letzte Koenig dieser Region da gebaut hatte.
Als Fortbewegungsmittel nutzten wir einmal mehr die OV – einfach an die Strasse stehen und geranwinken – Haltestellen gibts ja keine beim OV in Bali. Dies hat dann auch sehr schnell geklappt, mit einem halb durchgerostetem, droenenden und langsamen Buessli gings dann los.
Nach einer Stunde in Tirta Gangga verlangte er 50’000Rupia – nach kurzem  zoegern zahlte ich dies,  um jedoch gleich zu merken dass dies wahrscheinlich viel zu viel war!
Die Tatsache dass mich der Einheimische am Strassenrand auslachte und wir ein Paar Tage spaeter fuer ca. 3h Fahrt 60’000 bezahlten bestaetigt dies auch…
L
Katja wie immer sehr enttaeuscht von den Leuten die so was dreistes machen – Ich einfach ueber uns genervt das wir immernoch auf solche “Versuche” reinfallen!!
Der Wasserpalast war dann auch schnell mal besichtigt, da dieser auch nicht so gross war wie von mir vermutet (kein wunder war dies der letzte Koenig J)
Fuer den naesten Tag haben wir uns fuer eine Mountainbiketour angemeldet und da wir ja beides Sportkanonen sind (vorallem bei 30Grad), liessen wir uns natuerlich fuer ein Downhill auf den Berg fahren!!  Von da aus gings durch den Regenwald, an Tempeln und Reisterrassen vorbei zwischendurch immer wieder mal an kleinen Schilfhuetten mit den Einheimischen davor welche irgendetwas arbeiteten. (natuerlich inkl. den “Hello Mister” Kinder!)
Am Nachmittag nahm uns unser Guide noch spontan zu einem Hahnenkampf mit – also besser gesagt Hahnenkaempfe – es wurden ja schliesslich innerhalb einer Stunde einige Haehne geopfert.
So ruhig die Einheimischen ansonsten auch sein moegen – bei den Wetten und beim Hahnenkampf gings zu und her wie im irischen Pub auf Trawangan als ManU gegen Arsenal spielte.
Wir hatten keine Ahnung wie man zu wetten hatte also liessen wire s auch gleich bleiben, bei den Einheimischen jedoch sass das Geld relative locker und es wurde einiges an Geld hin und her geschoben. Dies ist umso erstaunlicher da es sich hier um die lokalen Bauern handelte.
Die Haehne wurden mit einer extrem scharfen Klinge am einen Bein bestueckt, mit diesem wurde der Gegner augeschlitz, was meistens zu einem sehr raschen Ende herbeifuerte.
In Sanur am touristischen Beach verbrachten wir dann noch an einem 5*Pool den letzten Tag (geschlafen aber im Backpacker) – hier ist ja immer alles offen also laeuft man mal durch die Hotelanlage und spielt mal irgendwo Schach oder setzt sich auf die Liege... – war auf jedenfall sehr angenehm!
Danach gings von Denpasar zurueck nach Bangkok wo wir gleich einen Zug nach Ayuttaya nahmen um nicht nochmals nach Bangkok zu muessen.
Wir mussten hier feststellen, dass in Indonesien einiges angenehmeres Wetter herschte – hier ist es wieder ein wenig waermer und vorallem tropf-nass!!

Hah heute ist ja der  11.11 – wuenschen daher allen Fassnaechtler gutes gelingen,
mal schauen welche Festivals wir hier noch erleben duerfen.


Gueti Ziit