Montag, 22. Oktober 2012

Salamat sore

Nach unseren ersten Erfahrungen in Bangkok konnte es eigentlich nur besser kommen...
Sicherheitshalber haben wir in Bangkok ein Hostel genommen, wo die Nachbarn so laut waren, dass wir gar nicht erst einschlafen konnten :-(  sodass wir auch sicher ein Taxi um 03.00 zum Flughafen kriegen.

Wir haben dann auch den Flug nach Denpasar und Labuanbajo erwischt und es verlief alles wie geplant - so erreichten wir mit etwas verspaetung den "Flughafen" von Labuan - dieser besteht aus einer einigermassen geraden Piste und einem Haeusschen mit zwei Raeumen - im einen sogar einen Scanner fuer das gepaeck - jedoch kein PC wo man sieht was gescannt wird!!
Vielleicht sitzten ja auch zwei Einheimische im Scanner und durchsuchen die Koffer und Taschen??

Im Backpacker angekommen durchstreiften wir schon mal das Dorf, kaum am Meer angekommen, begann es auch schon zu regnen, da der Pier zurzeit neu gebaut wird, gibte s nur eine Staubstrasse, welche dann zur
Lehmpiste wurde. Wir kampften uns also mit 10cm hohen Dreck-Solen unter den Flip Flops durch den Matsch - zumindest die Einheimischen haben sich amuesiert! 

Gleich am ersten Abend haben wir noch unsere Komodo Tour gebucht - was ja unser Hauptgrund war, dass es uns doch noch nach Indonesien gezogen hatte.

Um 07.00 gings auch schon los - wir gingen zu unserem Boot und sassen ca. 1h fest, da die Ebbe den Hafen jeweils trocken legt :-(
Erster Stopp war dann in Rinca - eine der fuenf Inseln wo der Komodo Dragon lebt.
Bereits beim Eingang lagen schon praechtige Exemplare untern den Ranger Huetten, da diese das Essen ca. 4-5km weit riechen koennen. Auf dem Rundgang mit dem Ranger erfuhren wir noch so einige Details ueber
die Warane, zudem sahen wir noch Rehe, Bueffel und Affen, welche alle auf dem Speiseplan der Warane stehen.
Leider ist es momentan so heiss, dass sich die Tiere nicht bewegen - wenn diese jedoch dann doch mal auf ihren Beinen stehen kommt erste die richtige Groesse zur geltung.
Es ist schwierig zu beschreiben wenn man solche Tiere in freier Wildbahn zu gesicht bekommt - fuer uns jedoch wird es ein unvergesslicher Augenblick bleiben.

Uebernachtet haben wir dann in einer Bucht der Komodo Insel, auf dem Weg dahin haben uns einige Delphine begleitet, welche teilweise erschreckend nahe vor dem Boot aufgetaucht sind, einige spielten ein wenig weiter weg und sprangen immer wieder mit ganzem Koerper aus dem Wasser.
Am naechsten Morgen gings dann nach Komodo - eher enttaeuschend nachdem was wir in Rinca gesehen hatten - danach gabs einmal mehr ein super leckeres Essen auf dem Boot (besser als alles was wir bis dahin hatten).
Auf dem Rueckweg gings dann nochmals schnorcheln - scheinbar hies der Spot "Manta Point" was sich oft so vielsagend anhoert ist meistens eher ein Flop.
Wir kurvten umher auf der Suche nach den Mantas - nach einigen Versuchen die Mantas zu finden war es dann tatsaechlich soweit - wir mussten rasch ins Wasser springen um die Tiere zu sehen - leider waren wir jedoch zu langsam und die Stroemung viel zu stark, sodass wir uns hinter dem Boot wiederfanden.
Es schien, dass wir unsere Chance verpasst hatten - nach einigen Minuten hiess es dann ploetzlich wieder Manta Manta Manta.
Diesmal klappte es und wie! Wir fanden uns im Unterwasserkino in der ersten Reihe, die Mantas (3-4m Spannweite) kamen uns mit weit aufgerissenem Maul entgegen und drehten ca. 5m mal nach links, rechts oder unten wieder weg. Da sich die Tiere im Kreis um uns drehten schien es als ob es sich um unzaehlige Tiere handelte.
Die Sicht ist in diesen Gewaesser eigenlich relativ schlecht, da es voll von Plankton ist - was wiederum heisst ein Menge Fische darunter natuerlich auch Jaeger.
Da uns beim ersten Schnorcheln bereits die schoenen und Artenreichen Korallen aufgefallen sind, haben wir uns kurzentschlossen zum Tauchen am naechsten Tag entschieden.
Aufgrund der speziellen Stroemungssituation hier zwischen dem Indischen und Pazifischen Ozean zeigt sich hier die Unterwasserwelt von einer ganz atraktiven Seite!

So hiess es schon wieder um 06.00 aus den Federn um das Tauchschiff zu erreichen.
Es ging zu den noerdlichen Tauchgebieten nahe Komodo - all diese Tauchgebiete liegen im
Komodo Nataionalpark.
Nebst der teils starken Unterwasser Stroemung sahen wir auch hier wieder eine noch so intakte Unterwasserwelt mit all den farbigen Korallen und einen unbeschreibliche Menge und vielfalt an Fischen, dass es fuer all die kommenden Tauchgaenge schwierig werden wird an das anzuknuepfen.
Zudem sahen wir noch White Dip Riff Haie und Graue Riff Haie welche doch eine Groesse von ca. 2.5m
erreichten und halt doch immernoch etwas spezielles ist solche Tiere im Offenen Meer zu sehen.

Heute nun haben wir unseren ersten "freien" Tag eingelegt um wieder mal auszuschlafen und auszuruhen,
mal etwas Tagebuch schreiben und dabei merken, dass wir erste eine Woche unterwegs sind und doch schon soviel erlebt haben :-)
Katja und Ich organisieren uns bestens - so streichen wir auch immer schoen fleissig das Antimoskito Mittel ein dass wir auch ja keine Malaria oder Denge einfangen - hoffen das klappt dann auch, auch wenn wir nicht ganz frei von Mueckenstichen sind.

so jetzt gehts wieder auf die Strasse wo uns 35Grad und 95% Luftfeichtigkeit erwarten - glluecklicherweise kuehlt es nachts doch auf 33Grad ab!!

Machts gut - Gruss aus der  wahrscheinlich schoensten Tauchecke der Welt
Salamat tinggal
Katja and Boyfriend

Hier noch der Link mit weiteren Fotos:
https://picasaweb.google.com/silli081/LabuanBajo?authuser=0&authkey=Gv1sRgCLLDhu-7tMKq0gE&feat=directlink